Der Sportfischerverein „Werra-Hörseleck“ e.V. wurde am 20.01.1991 in Eisenach (OT: Stedtfeld) gegründet. Seit dem 26.02.1992 ist er beim Amtsgericht Eisenach, unter der Nummer VR 179, in das Vereinsregister eingetragen. Er ist aus der Ortsgruppe Hörschel hervorgegangen, welche im Jahre 1964 gegründet wurde.

Der Sportfischerverein ist gemäß § 29 Bundesnaturschutzgesetzes ein anerkannter Verein und dem VDFS (Verband Deutscher Sportfischer e. V.) angegliedert, welcher in Offenbach/Main organisiert ist.

Direkt am Rennsteigbeginn, in der Ortschaft Hörschel, fließt die Hörsel in die Werra, was zur Namensgebung „Werra-Hoerseleck“ führte.

Der Sportfischerverein „Werra-Hörseleck“ e.V. besteht derzeit aus etwa 80 Mitgliedern, wovon 75 Sportfreunde aktiv, d. h. im Besitz einer gültigen Jahreserlaubniskarte sind. 4 Mitglieder sind Jugendliche (unter 18 Jahren).

 

Satzung

Satzung zum Download:     SATZUNG neue 2018

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Deutschen Anglerverbandes – Landesverband Thüringen – Verband der Fischwaid und zum Schutz der Gewässer und Natur e. V.,sowie des zu bildenden Dachverbandes der Angler und erkennt deren Satzungen an.

Der Sportfischerverein „Werra-Hörseleck e.V.“ ist beim Amtsgericht Eisenach, im Vereinsregister unter der VR: 179 registriert.

Die, der Registrierung zugrunde liegende Vereinssatzung kann nachstehend, sowohl als MS-Word oder als PDF-Dokument geöffnet und bei Bedarf, auf Ihrem PC gespeichert werden. Dies setzt allerdings voraus, dass auf Ihrem PC das entsprechende Bearbeitungsprogram installiert ist.

Vorstand

Der Vorstand des Sportfischervereins Werra-Hörseleck e.V. setzt sich wie folgt zusammen:

Georg Walther Vorsitzender

Andy Zimmermann  stellv. Vorsitz.

Herbert Rindt Schatzmeister

Michael Pickert Schriftführer

Geschichte

Als am 24. August 1964  21 Angler die Ortsgruppe Hörschel  bei „Erna“ gründeten, war der 1. Angelverein in Hörschel geboren. Die meisten Sportfreunde kamen von der damaligen „Eiserne Ruhe“ oder waren in den umliegenden Gemeinden ansässig. Wechselvoll wie die Zeit ist seine Geschichte.

Als Vorsitzender des Angelsportvereins wurde bei der Gründung Herr Gerhard Fink und als Stellvertreter Walter Ebenau gewählt. Der Vorstand setzte zielstrebig seine im Statut festgelegten Arbeitsschwerpunkte um.

An 1. Stelle stand dabei die Schaffung von weiteren Angelgelegenheiten für seine Mitglieder. Das nächstgelegenen Fischwässer, die Hörsel und die Werra war zu dieser Zeit noch reich an Forellen, Aalen, Weißfischen und auch noch verhältnismäßig sauber.

Ab 1965 wurde die Anlage im Schimmelsgrund in Neuenhof aus einem versumpften Sportplatz hergerichtet. Hier wurden drei Teiche geschaffen. Mit Schubkarre und Schaufel und dann mit einer alten Dieselseilwinde und Loren wurden die Teiche erschaffen. Hier möchte noch einmal die Sportfreunde Hilmar Tippach, Siegfried Waltner, Rolf Scharwei, Karl-Heinz Krätschmann, Egbert Bücking, Günther und Walter Busch und Heinz Nitzsche erwähnen, ohne ihren persönlichen Einsatz hätten wir diese Anlage heute nicht. Manche sind heute schon verstorben. Ab 1967 wurde mit dem Anglerhäuschen im Schimmelsgrund begonnen. Heute ist es renovierungsbedürftig. Hier fanden jedes Jahr zu Pfingsten große Anglerfeste statt, wo sich die Bevölkerung aus Unterellen, Neuenhof und Göringen traf.

1974 übernahmen wir die Friedhofsteiche vom Stedtfelder Sportfreund Heinrich Schuster als Aufzuchtteiche, denn Besatz war während der DDR Zeit Mangelware. Heute sind die Teiche Biotope der Stadt Eisenach.

1975 stellte die Ortsgruppe Hörschel den Antrag an die Gemeinde Pferdsdorf-Spichra, die Kiesgrube in Spichra zu übernehmen, heute ist sie ein hervorragendes Karpfengewässer und Hechtgewässer. Nach Abschluss der Maßnahmen im Schimmelsgrund werden wir auch dieses Gewässer sanieren. Am 13. Januar 1984 verloren wir unser bestes Aalgewässer durch Bruch einer Wehrwalze am Wasserkraftwerk Spichra, und der Tote Arm war fortan trocken.

1986 begannen wir mit dem Bau eines Dammes am Totem Arm in Pferdsdorf, hier wurde der Pferdsbach vom Totem Arm getrennt und es entstand ein geschlossenes Gewässer.

 

Am 1. April 1997 übernahmen wir unser Anglerheim hier in Spichra und möchten noch einmal Dank sagen, besonders Herrn Nowatzky und der Gemeindeverwaltung Pferdsdorf-Spichra für die Unterstützung bei den Verhandlungen.